Ein vorsichtig gewagter Schattentanz,
ein langsames Umkreisen
leisen Zehenspitzen folgend
an einer unsichtbaren Schnur gezogen.
 
So reich mir deine Schattenhand
auf einen Tanz im Sternenlicht
augenfern, kußdicht
bis an den Rand
der Welt.
 
Manchmal lauern deine Augen in der Ferne,
wenn sie meine Lippen küssen,
auf denen immer noch
Sternschatten tanzen.
 
Und manchmal streichen deine Gedanken
Über meine Haut,
dann sternen Gänse über Sommersprossen
und meine Nackenhaare tanzen ausgelassen.
 
Vorsichtig, ganz vorsichtig nur.
Langsam und noch langsamer.
Verschwiegen leise.
So unsichtbar.
 
Zieh mich in deinen Kreis
und tanz mit mir
über den Rand der Welt
hinaus.

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