Blaß am Himmel

steht und fällt

das Glück

in einer Träne,

die

den Mann im Mond

beweint.

Mächtig nah

und kalt entfernt

lenkt und leidet

er den Menschen,

liebt und sehnt

er den Gefühlen

hinterher.

Honigwarm im Sommer

silberkalt im Winter

hoffnungsgelb im Frühling

verlassenblaß im Herbst

liegt er im Samt aus

dunkelblauen Gedanken

und schwarzverträumten

Hoffnungen,

sieht zu uns und

sagt uns gute Nacht.

 

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